Auf den Spuren der weißen Eleganz...

Auf unserer Bustour 2013 haben wir uns auf den Weg gemacht, die schönen Andalusier aus Spanien und die weißen Camargue-Pferde aufzuspüren. Einfach war das nicht, denn sie leben mehr oder weniger wild in der weiten Landschaft der Camargue, die sich über eine Fläche von etwa 1000 kmerstreckt.
Durch die urigen, zugewachsenen Feldwege, die unseren Bus hart auf die Probe gestellt haben, sind wir stundenlang gefahren, bis wir sie weit entlegen von allen Häusern entdeckt haben: eine Herde Camargue Pferde beim Fressen von hartem Schilf in der sumpfigen Graslandschaft.
Gezeichnet von der Freiheit waren sie übersäht mit Bisswunden, Kratzern und Schürfwunden mit zotteliger Mähne. Trotz allem erschienen sie in der kargen Landschaft wie rohe Diamanten. Sie in natürlicher Umgebung zu beobachten, war ein schönes Gefühl. Gelassenheit und Friedlichkeit umgab sie und es fiel uns schwer, von dort weiterzufahren.

In Spanien trafen wir auf die 'Rancho la Paz', die in Mitten der Provinz Malaga, in Andalusien, unnahe des MIttelmeeres, liegt. Eine raue, trockene und zugleich atemberaubend schöne Landschaft - die Heimat der Lusitaner und Andalusier Pferde.
Angekommen auf der Ranch, erwarteten uns 200 der schönsten Tiere, vom Fohlen bis zum PRE Hengst. In Wallung kam mein Herz und Blut, als wir uns mitten auf der Koppel der Jungpferde befanden, die im Galopp um uns rannten und dabei den Boden zum Beben brachten und durch den aufwirbelnden Staub das Bild zu einer Kulisse verwandelten. So temperamentvoll sie sind, werden sie dennoch von Neugier und zärtlicher Zuwendung beherrscht.

Ich freue mich auf die nächste Tour in den kalten Norden, wo Isländer, Fjordpferde und Norweger ein hoffentlich ebenso schönes Bild abgeben, wie die schönen Weißen des Südens.

Impressionen des Naturparks Camargue

Fotos aus der Camargue, Salzgewinnung, Stiere und Flamingos